Hier findest du Fotografien sämtlicher längerer Reisen, auf denen meine Kamera dabei war. Wenn du auf perfektionistische Fotos ohne Makel stehst, solltest du lieber in die Sammlungen schauen. Reisefotos sind für mich nicht immer nur schön. Da kann ich mir auch Postkarten kaufen. Reisefotos sollen manchmal schmutzig sein, Atmosphäre und Leben transportieren. Manches ist eben unscharf oder schief, verwackelt oder verrauscht. Aber so ist das nun mal – im Leben ist man manchmal „out-of-focus“, Dinge geraten ins Wanken oder man ist verrauscht – das ist unterwegs nicht anders als zuhause. Reisen soll manchmal auch anstregend sein und herausfordern. Sonst kann ich mich gleich in den Magic Life Club buchen. All das sollen die Bilder hier vermitteln. Bisschen Text gibt es auch dazu. Aber nicht zuviel, das ist ja immerhin eine Fotografie-Seite. Wer sich mehr für die Geschichten und Reiseberichte interessiert, kann bei den Weltgeschichten stöbern oder sich gerne bei mir melden. Viel Spaß beim Mitreisen!


Cliffs of Moher, Ireland

(Nord-)Irland

Eine Insel getrennt in zwei Länder: Nordirland und Irland. Dabei eint die beiden so vieles: die Pub- und Musikkultur, wunderbare Großstädte, noch wunderbarere Kleinstädte und vor allem eines: atemberaubende Landschaft soweit das Auge reicht! (2019; 2 Wochen)


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Georgien

Es gibt eine Sage, nach der Gott die Erde schuf und das Land an die Menschen verteilte. Nur die Georgier, sie kamen zu spät. Also zürnte Gott, denn alles Land war bereits verteilt. Aber dann lernte er die Fröhlichkeit und den Charme dieser Menschen kennen. Gott entschied sich: die Georgier sollten das Stück Land, das er für sich selbst reserviert hatte, bekommen. Jetzt kann man von Gott halten was man will. Über Georgien gibt es aber keine zwei Meinungen: hinfahren und staunen! (2018; 2 Wochen)


Dolomiten

Meine Reisen werden kürzer. Dafür die Zeit in der Natur länger. Man nehme ein Zelt, eine Kamera und Italien abseits der Strände. Was sind das für unfassbar schöne Berge in Südtirol. Schroff, steil, felsig, rau. Unfassbar fotogen. Mir gelingt es nur halbwegs, das alles auf den Sensor zu bannen. Aber ich war ja auch vor Ort. Du musst dich mit den Bildern begnügen. (2018; 1 Woche)


dead sea, totes meer, palestine, israel

Palästina und Israel

Ich lese gerade ein Buch, in dem die Autorin mit ellenlangen Listen als Stilmittel arbeitet. Das nervt mich ungemein. Aber es ist auch praktisch, weil man viel Inhalt auf wenig Fläche packen kann. Jerusalem und Israel: Totes Meer, Hummus, Soldaten, die Festung Masada, besetztes Land, unfassbar geiles Essen, Siedlungspolitik, extrem trockene Landschaft, geteilte Städte, Olivenbäume, fröhliche Menschen, Klagemauer, Nahost-Konflikt, Tempelberg, Gastfreundschaft ohne Ende, Grenzmauer, drei Religionen unter einem Dach, Shepherds Bier. „Make Humus not war.“ (2017; 2 Wochen)


Zu Fuß durch Norwegen

20 Tage. 2 Beine. 1 Zelt. Und 25 Kilo auf dem Rücken. Zu Fuß durch Norwegen. Einmal quer durch den Jotunheimen Nationalpark. Durch einsame Landschaften und über unzählige Gipfel. Und danach durch den Dovrefjell. Rau und wild wird die Landschaft dort beschrieben. Kalt und karg finde ich eine passende Ergänzung. Dass es anstrengend werden würde, war mir klar. Auch, dass es kulinarisch eher spartanisch wird. Und die Dusche durch Bäche und Seen ersetzt wird. Dass es saukalt wird, hätte man ahnen können. Dass es fast durchgehend regnet nicht. Auch nicht, dass die Wanderschuhe irgendwann vor der Witterung kapitulieren. Und dass es absolut kein Fotowetter geben wird. Und erst recht nicht, dass ich jeden Abend vor 21:00 Uhr im Bett sein werde. Ob es sich gelohnt hat? Zu 100%! (2017; 3 Wochen)


Von Bolivien nach Panama über Land und See
On Top, Huyana Potosi, Bolivia

Unfassbare Landschaften. Überall und ständig. Die bezaubernde Salzpfanne Salar de Uyuni. Berge, Berge, Berge in der Cordillera Real. Ständig zwischen 4000 bis 6000m ü. NN. Ein Aufstieg über 8000m. Der Titicaca See. Die Rainbow Mountains. Machu Picchu. Ich könnte ewig weiter aufzählen. Aber es gab neben traumhaften Landschaften noch so viel mehr auf dieser Reise. Traumhafte Menschen. Traumhafte Tiere (und auch einige weniger traumhafte – Meerschwein am Spieß zum Beispiel). Traumhafte Strände und Inseln. Der nördlichste Punkt von Kontinental-Südamerika. Ständig und überall überragendes Licht und intensive Farben. Alles garniert mit einem Wahnsinns-Segeltrip von Kolumbien nach Panama. Es war in vielerlei Hinsicht wohl meine bisher beste Reise. (2016; 3.5 Monate)


Von Bangkok nach Bayern auf dem Landweg
The Other Side, Luang Nam Tha, Laos

Von Bangkok nach Bayern – eine beeindruckende Reise quer durch 11 Länder und 2 Kontinente. Über 21.000 Kilometer führten in 90 Tagen vom Herzen Thailands über beeindruckende Gebirge, entlang an Küsten, in schillernde Metropolen, durch einsame Steppen und ewige Weiten, zurück ins ländliche Burghausen. Von Bangkok aus ging es zunächst nach Laos und dann einmal quer durch China. Ab Peking fuhren wir mit der transibirischen Eisenbahn über die Mongolei zum Baikalsee und dann quer durch Russland bis nach St.Petersburg. Von dort aus führte eine schöne Strecke durch Estland, Lettland und Litauen über Polen und Tschechien zurück zur längsten Burg der Welt nach Burghausen. Diese Sammlung zeigt eine Reise voller Kontraste: von kochenden 35° zu klirrend-kalten -25°, von chinesischen Metropolen zum mongolischen Nomaden, von beeindruckenden Bergen zur russischen Weite, vom stürmischen Meer zum zugefrorenen See – von Bangkok nach Bayern. (2015; 3 Monate)


Auslandssemester: Thailand, Kambodscha, Myanmar
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Ein Semester lang in Thailand studieren – das klingt für viele nach einem Traum. Ich mach’s kurz: das ist es auch! Jeden Tag strahlender Sonnenschein und überragendes Essen, Fruchtshakes – wie der Calmund sagen würde – à la bonne heure und am Abend ein kühles Chang. Okay, vielleicht auch zwei. Unter der Woche Vorlesungen auf lustigem Thai-Englisch und vier Stunden Fußballtraining bei 35° und gefühlten 100% Luftfeuchtigkeit – 4 mal die Woche. An den Wochenenden Ausflüge zu wunderschönen Stränden, Rollertouren durch Thailands Norden oder Abstecher in die umliegenden Länder. Hätte wirklich schlimmer kommen können. Garniert mit abschließenden zwei Wochen quer durch Myanmar ein wirklich gelungenes Halbjahr. Fotografiert wurde natürlich auch. Ausgewählte Bilder findest du hier. (2014; 5 Monate)


Mittelamerika: Panama, Costa Rica, Nicaragua
Volcan Arenal, Costa Rica

Zum ersten Mal über den großen Teich. Zum ersten Mal mit Spiegelreflex-Kamera. Mit genau einem Objektiv, ohne jeden Plan, kein Raw, gar nichts. Dementsprechend sind die Bilder. Beeindruckend war die Reise trotzdem. Meer, Berge, Vulkane, Skylines, Krankenhaus, Robinson Crusoe-Inseln. Und alles ohne Spanisch. Geht schon irgendwie. (2013; 3 Monate)


Weitere Reisen:
Achtung! Ab hier verlässt du den gesicherten Sektor. Es folgen schlechte Fotos ohne jeglichen Anspruch.

Sri Lanka: Eine Insel kleiner als Bayern. Und auch wenn es anders ist als Bayern. Es hat ähnlich viel zu bieten – geschichtlich, landschaftlich, gesellschaftlich. (2012; 1.5 Monate)

Türkei: Bei der momentanen politischen Lage gerät oft in Vergessenheit, wie wunderbar vielseitig dieses Land abseits der Touristenhochburgen ist. (2012; 1 Monat)

Marokko: Sonne, Strand, Gebirge, Schluchten, Wüste, Märkte, enge Gassen, geiles Essen, Arak – alles in einem Land. Leider auch Französisch. (2011; 1 Monat)

Südostasien, Indien und Nepal: Kein Geld, keine Erfahrung und keinen Plan – dafür jede Menge Zeit. Was für ein Auftakt in mein Reiseleben. (2009/2010; 6 Monate)