Salar de Uyuni/Bolivien

Ein wirklich surrealer Ort. Der Salar de Uyuni ist mit über 10.000 Quadratkilometern die größte Salzpfanne der Welt. 10 Milliarden Tonnen Salz – eine weiße Fläche unvorstellbaren Ausmaßes. Alles ist weiß, wohin das Auge reicht. Am Horizont sieht man manchmal Berge, manchmal einfach nichts. Der Himmel ist so klar und blau, wie ich ihn selten gesehen habe. Beim Skifahren würde man von Kaiserwetter reden, aber hier kann man nicht Skifahren. Was wie Schnee aussieht, ist kein Schnee. Hier kann man Fahrradfahren, wenn man mit der dünnen Luft auf über 3500 Meter zurechtkommt. Und wenn man sich lange genug durch die Salzweite bewegt, stößt man plötzlich auf eine Insel. Eine hügelige Insel mit unzähligen Kakteen versehen, inmitten von einem weißen Meer, das doch keines ist. Die Insel Incahuasi! Von der Ferne sieht sie aus wie eine flimmernde Fata Morgana. Aber sie verschwindet nicht, wenn man näher kommt – im Gegenteil: sie wird mit jedem Meter imposanter. Im Morgengrauen wimmelt es hier von Touristen, die in unzähligen Jeeps angekarrt werden. Trotzdem verliert dieser Ort kein Stück seiner berauschenden Magie, wenn am Horizont die Sonne aufgeht, die das weiße Meer langsam erhellt und den Himmel orange und lila färbt, bis er schließlich so blau ist wie noch nie. Surreal!


Salar de Uyuni/Bolivia

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